Reinigungssysteme

Reinigungssysteme

Reinigungssysteme sind unverzichtbar für Unternehmen, die in Umgebungen mit strengen Hygiene- und Qualitätsstandards arbeiten. Ein gut etablierter Reinigungsprozess trägt nicht nur zur Produktsicherheit bei, sondern erhöht auch die Effizienz und Lebensdauer der verwendeten Geräte. Für weitere Informationen öffnen Sie bitte die Broschüre oder laden Sie sich den Auswahlplan herunter.

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Was sind Reinigungssysteme?

Der Begriff „Reinigungssysteme“ bezeichnet den Prozess der gründlichen Reinigung und Desinfektion von Produktionsumgebungen, Anlagen und Infrastrukturen in einer Vielzahl von Branchen. Das Ziel besteht darin, ein hohes Maß an Hygiene zu gewährleisten und strenge Vorschriften in den Bereichen Lebensmittelsicherheit und Produktionseffizienz einzuhalten. Reinigungsmaschinen konzentrieren sich auf die Entfernung von Schmutz, Bakterien und anderen Verunreinigungen, die die Produktqualität und -sicherheit beeinträchtigen könnten. 

Industrielle Reinigung in 3 Schritten

Die industrielle Reinigung erfolgt häufig in drei wesentlichen Schritten:

  1. Spülen: Das Spülen ist der erste Schritt im Reinigungsprozess; es umfasst die Entfernung von losem Schmutz und Staub von Oberflächen und Geräten. Dadurch werden die nächsten Schritte im Prozess effizienter. Es hilft, Oberflächen für eine gründlichere Reinigung vorzubereiten, ohne dass dazu aggressive Reinigungsmittel erforderlich sind, und schafft eine saubere Ausgangsbasis für den Rest des Prozesses.

  2. Schaumreinigung: In dieser Phase wird ein Schaumreiniger aufgetragen, um hartnäckige Verschmutzungen wie Fett, Proteine und Bakterien zu lösen. Der Schaum sorgt dafür, dass das Reinigungsmittel länger auf der Oberfläche verbleibt, was eine intensive und gründliche Reinigung bewirkt. Die Schaumreinigung eignet sich ideal zur Entfernung organischer Rückstände wie Fett und Proteine, da der Schaum länger auf der Oberfläche verbleibt und somit den Schmutz besser lösen kann. Dies gewährleistet eine tiefere Reinigung, selbst an schwer zugänglichen Stellen.

  3. Desinfektion: Der letzte Schritt ist die Desinfektion, wobei Chemikalien zum Einsatz gelangen, um Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen abzutöten. Dies ist in Branchen, in denen die Hygiene von entscheidender Bedeutung ist, wie beispielsweise in der Lebensmittelindustrie und der pharmazeutischen Produktion, unerlässlich. Die chemische Desinfektion ist notwendig, um Mikroorganismen wie Bakterien und Viren zu beseitigen. Dies ist in Umgebungen wie der Lebensmittelindustrie und dem Pharmasektor, in denen absolute Hygiene zur Verhinderung von Kontaminationen unerlässlich ist, von entscheidender Bedeutung.

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“Niederdruck-Reinigungssysteme gelangen am häufigsten zum Einsatz”

Reinigungsmaschinen werden oft mit Niederdruck betrieben, da dies eine wirksame Methode ist, um Schmutz zu entfernen, ohne dabei empfindliche Oberflächen zu beschädigen. Die Niederdruckreinigung ist auch eine nachhaltige Wahl. Zudem wird Niederdruck häufig mit Schaumreinigung kombiniert, da dies eine gründlichere Reinigung ohne die damit verbundenen Risiken ermöglicht. Möchten Sie alles über Reinigungssysteme und die Möglichkeiten, erfahren, die diese bieten? In unserem Whitepaper finden Sie alle Informationen an einem Ort. 

Wann sollte eine Niederdruckreinigung erfolgen

Die Niederdruckreinigung gelangt überall dort zum Einsatz, wo eine schonende, aber effektive Reinigung erforderlich ist, beispielsweise bei der Reinigung von Oberflächen, die leicht beschädigt werden können oder nur leicht verschmutzt sind. Beispiele für die Niederdruckreinigung: 

  • Lebensmittelverarbeitung: Schaumreinigung von Produktionslinien, Maschinen, Wänden, Böden, Werkbänken usw.
  • Molkereiindustrie: Reinigung von Milchtanks und -leitungen zur Entfernung von Rückständen und Bakterien.
    Pharmazie: Reinigung von Reinräumen, in denen absolute Hygiene erforderlich ist, um die Kontamination zu vermeiden.
  • Gartenbau: Reinigung von Gewächshäusern und Anzuchtkästen, um das Wachstum von Schimmel und anderen Krankheitserregern zu verhindern.
  • Landwirtschaft: Reinigung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen wie Traktoren, Pflügen und Sämaschinen, um Schmutz und Dung zu entfernen.
  • Geflügelindustrie: Reinigung von Geflügelställen und Eiverarbeitungsanlagen, um Hygiene zu gewährleisten und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.


Die Vorteile der Niederdruckreinigung:

  • Unbedenklich für die Geräte und Maschinen: Geeignet für die Reinigung empfindlicher und komplexer Systeme, beispielsweise elektronischer Steuergeräte (SPS), ohne Beschädigungsrisiko.
  • Geringere Arbeitsbelastung: Die Arbeit mit niedrigem Druck bedeutet weniger körperliche Anstrengung für den Benutzer, was wiederum die Arbeit weniger ermüdend macht.
  • Energieeffizient: Aufgrund des geringeren Stromverbrauchs ist es im Vergleich zu Hochdrucksystemen energieeffizienter.
  • Weniger Lärm: Erzeugt weniger Geräusche als Hochdruckpumpen, was zu einer angenehmeren Arbeitsumgebung führt.
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Zentrale Reinigung vs dezentrale Reinigung

Bei der zentralen Reinigung wird ein einziges zentrales System für die Reinigung mehrerer Produktionsbereiche verwendet, während bei der dezentralen Reinigung separate Systeme für bestimmte Bereiche zum Einsatz kommen. Beide Methoden haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, je nach der vorhandenen Infrastruktur und den spezifischen Reinigungsanforderungen des Unternehmens.

  • Vor- und Nachteile: Die zentrale Reinigung kann für große Unternehmen kostengünstig sein, während eine dezentrale kleineren oder spezialisierteren Betrieben mehr Flexibilität bietet.
  • Bestehendes Gebäude / Neubau: Die Wahl zwischen der zentralen und der dezentralen Reinigung kann auch vom Alter der Geschäftsräume abhängen. Die zentrale Reinigung lässt sich leichter in einen Neubau integrieren, während die dezentrale Reinigung in bestehenden Gebäuden praktischer sein kann.

Die zentrale Reinigung kann für große Unternehmen mit vielen Reinigungspunkten kostengünstig sein, während die dezentrale Reinigung mehr Flexibilität für kleinere oder spezialisiertere Reinigungsprozesse bietet. Bei der Entscheidung für eine der beiden Methoden sollten Sie die Infrastruktur Ihres Unternehmens und Ihre spezifischen Reinigungsanforderungen berücksichtigen. 

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Reinigungssysteme mit einer Kombination aus Hoch- und Niederdruck

Der Druck in einer Reinigungsmaschine kann je nach Reinigungsaufgabe zwischen Niederdruck (z. B. 10–30 bar) und Hochdruck (>60 bar) variieren. Die Einstellung des Betriebsdrucks hängt von der Art der Verschmutzung, den zu reinigenden Oberflächen und dem gewünschten Ergebnis ab.  Niederdruck wird oft für Oberflächen bevorzugt, die anfällig für Beschädigungen sind, während Hochdruck zum Entfernen von hartnäckigem Schmutz verwendet wird. Diese Kombination sorgt für Flexibilität und gewährleistet, dass die Reinigung sowohl effektiv als auch sicher ist. 

Reinigung von Gewerbeflächen mit Hoch- oder Niederdruck? 

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Reinigungssysteme mit Hochdruck: hartnäckiger Schmutz

Die Hochdruckreinigung wird bei hartnäckigem Schmutz eingesetzt, der sich nur schwer entfernen lässt und nicht mit Niederdruck gelöst werden kann. Die Hochdruckreinigung ist besonders wirksam für die Entfernung von eingebranntem Schmutz, Fett und anderen hartnäckigen Rückständen.

Beispiele für die Hochdruckreinigung: 

  • Lebensmittelverarbeitung: Reinigung von Schlachthöfen, wo Blut, Fett und andere Rückstände gründlich entfernt werden müssen.
  • Molkereiindustrie: Reinigung von Pasteurisierungs- und Sterilisationsanlagen, die einer intensiven Reinigung unterzogen werden müssen, um den Hygienevorschriften zu entsprechen.
  • Pharmazie: Reinigung von Fermentationsbehältern und Reaktoren zur Entfernung von Rückständen chemischer Prozesse.
  • Gartenbau: Reinigung der Oberflächen am Ende der Vegetationsperiode, um Pestizide, Düngemittel und andere Chemikalien zu entfernen.
  • Landwirtschaft: Reinigung von Silos und Lagertanks für Futtermittel, Getreide oder Düngemittel, um die Ansammlung von Schadstoffen zu verhindern.
  • Geflügel: Desinfektion von Betonplatten rund um die Ställe, um Krankheitserreger zu beseitigen, die sich auf diesen Oberflächen ansammeln können.

Wichtige Vorteile der Hochdruckreinigung:

  • Wirtschaftlichkeit: Hochdruckpumpen sind wassersparend
  • Für starke Verschmutzungen geeignet: Sie eignen sich zum Entfernen starker oder eingebrannter Verschmutzungen.
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Reinigungsgeräte für Reinigungssysteme

Elpress Reinigungssysteme

Ist Hochdruckreinigung für die Lebensmittelindustrie geeignet?

Obwohl Hochdruckreinigung (>60 bar) für die Entfernung hartnäckiger Verschmutzungen effektiv erscheint, wird sie in Produktionsumgebungen mit offener Lebensmittelverarbeitung oft nicht empfohlen. Der Einsatz von Hochdruck birgt nämlich zwei große Risiken:

  1. Bildung von Aerosolen (QA-Risiko): Bei hohem Druck prallt das Wasser mit großer Kraft von der Oberfläche zurück. Dadurch entsteht Wassernebel (Aerosole), der Schmutzpartikel und Bakterien durch die Luft transportiert. Diese können sich auf bereits gereinigten Oberflächen absetzen, was zu Kreuzkontaminationen und Listerienrisiken führt.

  2. Beschädigung von Geräten (TD-Risiko): Der Aufprall eines Hochdruckstrahls kann empfindliche Teile wie Sensoren, Dichtungen und Schaltschränke beschädigen, was zu unnötigen Ausfällen und Wartungskosten führt.

Holen Sie mehr aus Ihrem Reinigungssystem mit einem Wartungsvertrag

Die regelmäßige Wartung ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass das industrielle Reinigungssystem weiterhin einen einwandfreien Zustand aufweist. Sie können die Wartung selbst durchführen oder sie Ihren Mitarbeitern überlassen, aber oft fehlt die Zeit oder das Wissen, um dies effektiv zu tun. Um Sie dabei zu unterstützen, bietet Elpress entsprechende Wartungsverträge an. Bei einem Wartungsvertrag kommt ein Elpress-Servicetechniker regelmäßig, meist einmal jährlich, bei Bedarf auch häufiger, zu Ihnen, um Ihre Reinigungsmaschine gründlich zu warten. Dadurch ist sichergestellt, dass Ihr System effizient weiterarbeitet und das Risiko von Störungen und Defekten minimiert wird.

Reinigungsanlagen

Häufig gestellte Fragen

Nachfolgend finden Sie einige häufig gestellte Fragen zu Reinigungssystemen.

Welche Teile eines Reinigungszyklus lassen sich gut messen?

Denken Sie dabei an Zeiten pro Funktion (Spülen, Schäumen, Nachspülen, Desinfizieren), Standzeiten von Komponenten und Abweichungen in Mustern oder Verbrauch. So sehen Sie, wo der Prozess von der gewünschten Vorgehensweise abweicht.

Wie hilft eCloud dabei, die Hygiene im Griff zu behalten?

Wenn Sie eCloud abonnieren, können Daten gespeichert und analysiert werden. Sie erhalten dann Einblick in Nutzung, Zeiten, Abweichungen und Trends über einen längeren Zeitraum, was Ihnen hilft, gezielter Anpassungen vorzunehmen und Verbesserungen zu begründen.

eCloud kann bei Reinigungssystemen, Hygieneschleusen und industriellen Waschsystemen eingesetzt werden. 

Können eCloud-Daten auch bei Wartung und Störungen helfen?

Ja. Wenn Stillstandszeiten, abweichende Muster oder plötzliche Veränderungen sichtbar werden, kann dies ein Signal sein, Wartungsarbeiten zu planen oder ein technisches Problem zu untersuchen (z. B. Komponenten, die anders funktionieren).

Wo entsteht im Reinigungsprozess am häufigsten Verschwendung?

Verschwendung entsteht vor allem dann, wenn der Reinigungsprozess nicht sichtbar oder messbar ist. Dies geschieht häufig außerhalb der Produktionszeit, wenn keine Überwachung stattfindet und Abweichungen nicht sofort bemerkt werden. Denken Sie dabei an unnötig lange Spülzeiten, den falschen Einsatz von Chemikalien oder das Reinigen ohne Düse.

Was sind die größten Kostenfaktoren bei Verschwendung während der Reinigung?

Neben höheren Wasser- und Chemikalienkosten spielen auch Energiekosten und Wartung eine Rolle. Warmwasser, Pumpen und Anlagen laufen länger als nötig und der Verschleiß von Schläuchen, Kupplungen und Komponenten nimmt schneller zu.

Wie können Sie technisch eingreifen, um Verschwendung zu reduzieren?

Indem Sie Grenzwerte für den Wasser- und Chemikalienverbrauch festlegen, Zeitlimits anwenden und bei falscher Verwendung Sperren aktivieren. So greift das System ein, wenn der Verbrauch aus dem Ruder läuft, ohne dass eine manuelle Kontrolle erforderlich ist.

Kann eCloud auch mit anderen Hygienesystemen verbunden werden?

In einigen Situationen kann eCloud auch Einblick in Daten aus anderen Hygienesystemen geben, wie z. B. Hygieneschleusen oder Waschsystemen. Was möglich ist, hängt von Ihrer Anlage und der gewählten Ausstattung ab.

Was ist der Unterschied zwischen einem herkömmlichen und einem intelligenten Satelliten?

Ein herkömmlicher Satellit liefert Wasser und Chemikalien, misst oder registriert jedoch nichts. Ein intelligenter Satellit misst den Verbrauch, kann Grenzen setzen und übermittelt Daten an ein zentrales System.

Sind intelligente Satelliten nur für große Unternehmen interessant?

Nein. Gerade in Umgebungen mit mehreren Entnahmestellen oder wechselnden Schichten bieten sie Einblicke und Kontrolle, die sonst fehlen würden.

Kann ich bestehende Anlagen mit intelligenten Satelliten erweitern?

In einigen Fällen ist dies möglich. Dies hängt von der aktuellen Anlage und der gewünschten Funktionalität ab.

Wie helfen intelligente Satelliten bei Audits?

Sie machen die Nutzung und den Verbrauch pro Punkt transparent, sodass Sie besser erklären können, wie Prozesse ablaufen und wo Abweichungen verfolgt werden.

Ist RFID bei intelligenten Satelliten obligatorisch?

Nein. RFID ist optional und wird vor allem dann eingesetzt, wenn Rückverfolgbarkeit oder rollenbezogene Nutzung gewünscht ist.

Was erfordert die Implementierung von eCloud von meiner Organisation?

Eine Analyse des aktuellen Systems, klare Vereinbarungen über Rechte und die Einweisung der Mitarbeiter. Danach folgt eine Optimierung auf der Grundlage von Daten.

Wo fange ich an, wenn ich auf intelligente Reinigung umsteigen möchte?

Beginnen Sie mit einem Überblick: Wo liegt der größte Verbrauch, wo treten Fehler auf und wo fehlt es an Kontrolle? Davon ausgehend legen Sie fest, welche Funktionen und Konfigurationen geeignet sind.